Impulsvortrag mit Power Point

Zwei der teilnehmenden Schüler fassten den Vortrag zusammen:

Dr. Wolfgang Welsch, den Opposition und Widerstand nach einer gescheiterten Flucht aus der DDR in eine siebenjährige politische Haft trieben, wurde nach seinem Freikauf durch die Bundesregierung zu einem der meist Verfolgten der Stasi.

Nun hielt er vor einigen Klassen der Jahrgangsstufe 10 und 11 einen sehr Interessanten Vortrag über seine Erfahrungen mit dem Unrechtsstaat DDR. Er begann mit einer Trigger-Warnung über die verstörende Realität der Diktatur im anderen Teil Deutschlands, die niemals in Vergessenheit geraten darf. In den Gefängnissen der DDR hatten er und Zehntausende andere politische Häftlinge, Männer und Frauen, die Unmenschlichkeit und Grausamkeit eines Systems erlebt, das sich selbst als »human und menschheitsbeglückend« bezeichnete.

Der Referent machte einmal mehr die Unterschiede zwischen Demokratie und Diktatur deutlich. Darüber schreibt er detailliert in seinem Buch »Ich war Staatsfeind. Nr. 1«.

Am Ende seines berührenden Vortrags appellierte Dr. Welsch eindringlich an die Schülerinnen und

Schüler nicht zu vergessen, was geschehen ist - und sich stets für Demokratie, Freiheit und

Menschenrechte einzusetzen. Es gehe darum, dass eine Diktatur die solche Verbrechen begeht, niemals verharmlost oder verklärt werden darf. Wir alle tragen mit, was wir von ihm gehört haben - als Mahnung und als Verpflichtung für die Zukunft.